1200 Euro für Hochwasserschutz an der Lauter veranschlagt

  • Für die Sanierung der Lauter sind 1200 Euro veranschlagt. Foto: Heiko Kleinschmidt Für die Sanierung der Lauter sind 1200 Euro veranschlagt. Foto: Heiko Kleinschmidt
Der Gemeinderat Mihla gibt Gelder frei, damit Fachleute Vorschläge für besseren Schutz an dem Bach erarbeiten können.
Mihla. Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, das Büro Wohnstadt zu beauftragen, einen Plan zur Sanierung der Lauter - der Bach entspringt im südlichen Hainich und fließt in die Werra - zu erarbeiten. Hierfür sind 1200 Euro veranschlagt.

Der Bürgermeister wurde bevollmächtigt, das Programm zu genehmigen. In der Begründung wird angemerkt, dass die Gemeinde für die Lauter-Sanierung im ersten Abschnitt Fördergelder aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes erhalte.

Im Zusammenhang mit der Bachsanierung beschloss das Gemeindeparlament, das Büro für Grün- und Landschaftsplanung Mihla (Büro Andraczek) sowie das Büro Björnsen Beratende Ingenieure (Erfurt) mit der Konzeption für Gewässerentwicklung und Hochwasserschutz am Gesamtlauf der Lauter zu beauftragen. Allerdings unter der Einschränkung, dass die Gemeinde in ein Programm des Landes Thüringen aufgenommen wird. Als Gesamtkosten für diese Konzeption zum Hochwasserschutz gibt die Gemeinde 53.550 Euro an. Nach ersten Informationen sei die Aufnahme in das Förderprogramm für 2013 vorgesehen.

Weiterhin beraten wurde im Gemeinderat die Erneuerung des Gehwegs in der Feldstraße. Dazu beschloss das Gremium eine außerplanmäßige Ausgabe für die Vermessung und Erstellung eines Lage- und Höhenplans. Der Auftrag hierfür soll an das Vermessungsbüro Bachmann aus Mühlhausen gehen. In der Begründung wird verwiesen, dass die Oberfläche der Feldstraße "im Rahmen der Erhaltung" 2012 durch das Straßenbauamt Südwestthüringen erneuert werde. Die Feldstraße ist Landesstraße. Die Baumaßnahme solle überdies als Gemeinschaftsvorhaben mit dem Wasserzweckverband (WAZ) Obereichsfeld, der Gemeinde Mihla und der Eon Thüringer Energie erledigt werden. Von der Gemeinde sei gewollt, den desolaten Gehweg auf etwa 300 Meter auf der rechten Seite in Richtung Creuzburg zu erneuern. Dafür würden Fördermittel beantragt. Die Planungs- und Ingenieurleistungen sowohl für die Fahrbahn als auch für den Gehweg sollen über das Büro Böhme & Partner (Bad Salzungen) ausgeführt werden.

Für die Gehwegerneuerung seien rund 95.000 Euro veranschlagt, davon könnten 35.000 Euro durch Fördermittel vom Freistaat abgedeckt werden, der Rest müsse voraussichtlich über Straßenausbaubeiträge finanziert werden, informierte Bürgermeister Rainer Lämmerhirt.


Klaus Fink / 25.02.12 / TA
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