"Bürger für Eisenach" stimmen für Raymond Walk

  • Eisenachs Oberbürgermeister-Kandidat Raymond Walk beim Schwarzbierfest in Eisenach. Archiv-Foto: Sascha Willms Eisenachs Oberbürgermeister-Kandidat Raymond Walk beim Schwarzbierfest in Eisenach. Archiv-Foto: Sascha Willms
Wählergemeinschaft Bürger für Eisenach macht die klare Aussage, dass sie den CDU-Kandidaten unterstützen wird. Sie forderte aber auch, dass der Bewerber nun schnell und intensiv bekannt werden müsse.
Eisenach. Die "Bürger für Eisenach" (BfE) haben entschieden, offiziell Raymond Walk bei seiner Kandidatur für die Oberbürgermeisterwahl in Eisenach am 22. April zu unterstützen. "Dafür gab es eine klare Mehrheit unserer Wählergemeinschaft", teilte BfE-Sprecher Hubert Borchert mit. Der 48-jährige von der CDU nominierte Walk sei ein Mann der politischen Mitte, der keiner Partei angehöre, begründet der BfE-Sprecher den Entschluss.

Für Raymond Walk selbst sind die Bürger für Eisenach "ein Wunschpartner". "Ich sehe viele Gemeinsamkeiten auch in der Art, wie die Wählergemeinschaft Politik betreibt", sagte der OB-Kandidat gegenüber unserer Zeitung. "Ich freue mich, dass das Ergebnis so eindeutig ist", ergänzte er.

Für Walk sprechen aus Sicht der BfE mehrere Gründe: "Er ist ein Mann, der weiß, wo es langgeht, er kennt die Stadt, ihre Probleme und ist bereit auf Basis einer breiten bürgerlichen Mitte diese zu lösen."

"Walk ist ein politischer Quereinsteiger mit analytischem Sachverstand und kein Showmaster", schreibt Hubert Borchert in einer Erklärung.

Walk selbst, der von den Christdemokraten nominiert worden war, stellte sich den Fragen der BfE-Mitglieder in einer mehrstündigen Vorstellungsrunde. Fraktionschef Peter Gottstein fordert nun aber, dass Walk in der Öffentlichkeit schnell und intensiv bekannt gemacht werden müsse. Er habe seine Kenntnis und Führungsqualität noch nicht beweisen können. "Kräftig und couragiert muss der OB-Kandidat ins Feld ziehen", formuliert es die Vorsitzende der Gemeinschaft, Rosemarie Schneider.

Walk selbst sieht durchaus den engen Zeitplan bis zum 22. April. Er habe aber vor allem die Unterstützung der Bürger für Eisenach abwarten wollen, um mit ihnen als Partner die wichtigen Themen für Eisenach festzulegen. Zudem soll Schneider künftig montags bei den Sitzungen seines Kompetenzteams dabei sein. Walk selbst will in den kommenden Wochen konkrete Ziele vorstellen.

Gewisse Hauptziele habe er aber festgelegt. Eines davon sei, Eisenachs Stimme in Thüringen zu stärken. Walk will zudem Kultur und Tourismus zur Chefsache machen und dafür sorgen, dass die Stadt ihre wirtschaftliche Stärke behält. Ihm wichtig sei aber auch die Aufwertung der Ortsteile. "Sie müssen mehr Beachtung finden", erklärte Dohts Herausforderer. Natürlich würden besserer Lärmschutz an der A 4 und das "Tor zur Stadt" nicht aus den Augen verloren. Wichtigstes Ziel der Bürger für Eisenach, schreibt Hubert Borchert sei, dass die Stadt "wieder die Stellung bekommen muss, die sie einst hatte und die ihr zusteht." Dies traut die Wählergemeinschaft dem parteilosen Walk am ehesten zu. Ebenso, dass er es schafft, das vergiftete politische Klima mit einer umfassenden strukturellen und personellen Erneuerung zu verbessern.

"Aus unserer Sicht ist Raymond Walk einer, der verbinden kann, vorurteilsfrei zuhört, gewissenhaft analysiert und hoffentlich mit den entsprechenden Mehrheiten die richtigen Entscheidungen zum Wohl der Stadt fällt", so BfE.


Katja Schmidberger / 21.01.12 / TA
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Kommentare
27.04.12 - 23:04
Stich-Tag
Stich-Tag Eisenach wünscht Herrn Walk ein positives, entscheidendes Stich-Wahl-Ergebnis und Erfolg im neuen Amt!
21.02.12 - 00:17
Matze Todt
einer kreativer als der andere - die ossis.
26.01.12 - 19:53
petro
Herr Walk sollte lieber Karne­vallsprinz bleiben!Die Polizei wird ihm sicherlich nicht nachtrauern.
23.01.12 - 09:47
Isenächer
WALKing Dead in Eisenach...
21.01.12 - 21:45
Wilhelm S.Tal
Interressant, der Her Walk war aber noch nie OB......
21.01.12 - 16:23
Eisenacher
Besser als Doht wäre er auf jeden Fall! <br><br>Die Kreisfreiheit wird aber auch er nicht retten können...
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